Fraungruber, Hans

Geb. 26.1.1863 in Oberdorf/Steiermark, k.k. Österr.-Ungarn; gest. 7.8. 1933 in Wien. Beamter, Lehrer, Redakteur, Schriftsteller.

Fraungruber wuchs im steirischen Salzkammergut auf, dem er zeitlebens verbunden blieb, auch in seiner literarischen Arbeit. Die Schulzeit absolvierte er jedoch in St. Pölten und in Oberösterreich. Nach der Matura besuchte er die Lehrerbildungsanstalt in Salzburg sowie in St. Pölten. Die erste Lehreranstellung erhielt er im Wienerwald (Neulengbach); danach gelangte er nach Wien, wo er bis zu seiner Pensionierung 1917 in der VS Gumpendorferstr., auch als Direktor, tätig war. Seine ersten Veröffentlichungen waren Gedicht- und Erzählbände, meist im steirischen Dialekt, z.B. die Auseer G’schichten (1901 bei Reclam, 2 erw. Aufl. 1921 bei Wila). 1917 erhielt er den Bauernfeldpreis, nach Kriegsende wurde er Hg. der Gerlachs Jugendbücherei. 1926 legte er das ‚Heimatspiel‘ Erzherzog Johann und die Postmeistertochter vor.

Materialien und Quellen:

Eintrag in ÖBL: https://www.biographien.ac.at/oebl_1/355.pdf;

(PHK, in prepar.)