Geb. 1.3.1896 in Herta (Rumänien), gest. 27.10.1949 in Wien. Kritiker, Redakteur, Schriftsteller, Exilant.

Wittner wuchs als Sohn eines Arztes in einer assimilierten deutschsprachig-jüdischen Familie auf (distanzierte sich später von jeglicher Zuordnung obwohl in seinem amtlichen österr. Dokument die ‚mosaische‘ unter Religionszugehörigkeit eingetragen erschien) und übersiedelte nach absolviertem Gymnasium 1914 nach Wien, um dort ein Medizinstudium aufzunehmen, das er aber nicht beendete. Im selben Jahr 1914 erschien auch sein erster Gedichtband Klüfte, Klagen, Klärungen. Im Ersten Weltkrieg diente er in der k.k. Armee als Hilfsarzt; nach Kriegsende schlug er sich mit verschiedenen temporären Arbeiten und journalistisch-kritischer Tätigkeit durch. Größere Bekanntheit erlangte er durch den im Berliner Verlag Die Schmiede erschienenen Gedichtband Sprung auf die Straße (1924).

Materialien und Quellen:

Eva Reichmann: Viktor Wittner, ein deutschsprachiger Dichter aus Rumänien. In: Zeitschrift der Germanisten Rumäniens H. 1-2(1997), 191-200;

(PHK, in Arbeit)