Gegründet 1928 durch den (Reise)Schriftsteller und Regisseur Richard Kühnelt (1877-1930) trat der Verband erstmals im Okt. 1929 in eine breitere Öffentlichkeit, um im Rahmen einer Gründungsfeier in Linz die Verschmelzung mit der deutschösterreichischen Schriftstellergenossenschaft anzukündigen. Dieses Vorhaben und das Profil der Teilnehmer an dieser Veranstaltung, bei der K. H. Strobl zum Ehrenpräsidenten gewählt wurde, gibt Aufschluss über seine Ausrichtung, die wohl als deutschnational-konservative bezeichnet werden muss. Als Gäste figurierten u.a. K.H. Ginzkey als „Vertreter des Reichsverbandes des deutschen Schrifttums und der deutschen Erzähler (Berlin)“ [!], Friedrich Schreyvogl als Vertreter der Leo-Gesellschaft und dem Mitbegründer der Richard-von-Kralik-Gesellschaft Joseph A. Lux. Die letzte nachweisliche Tätigkeit war, so Pressemeldungen, mit dem Tag des Buches am 31.3.1931 verbunden, wo der Verband (neben zahlreichen anderen Verbänden und kulturellen Vereinigungen) als Mitveranstalter zeichnete.


Quellen und Dokumente

Alpenländischer Schriftstellerverband. In: Linzer Volksblatt, 8.10.1929, S. 5, Frau und Buch. In: Die Österreicherin (1931), H. 3, S. 2.

(PHK)