Geb. 22. 3. 1875 in Brünn/Brno, Österreich-Ungarn; gest. 7. 1. 1934 in Wien. Bildhauer, Zeichner, Lehrer und Direktor an der Kunstgewerbeschule.

Hanak absolvierte ein Studium an der Wiener Akademie, wurde Mitglied der Wiener Secession sowie der Wiener Werkstätte. Seine erste Ausstellung hatte er 1902 im Hagenbund. 1912 zählte er zu den Gründungsmitgliedern des Österreichischen Werkbund. Neben einer handwerklichen Komponente kennzeichnet auch die expressionistische Bewegung sein Frühwerk. Von Beginn seiner künstlerischen Tätigkeit an arbeitete er eng mit Josef Hoffmann zusammen, für den er einige Bauten ausstattete. Nach 1918 stattete er zahlreiche Wohnbauten der Gemeinde Wien mit Plastiken aus und schuf wichtige, auch symbolträchtige öffentliche Denkmäler wie z.B. das Republikdenkmal zur Zehnjahresfeier der Ausrufung der Republik, das 1928 enthüllt wurde.  


Literatur

M. Eisler: Anton Hanak. Wien 1921;

Materialien und Quellen

H. Haberfeld: Der Bildhauer A. H., in: NWJ, 23.5.1919, 5-6;

B.H.: Beim Schöpfer des Republikdenkmals. In: AZ, 19.7.1928, S. 9; Das Republikdenkmal: hier.

(PHK, work in progress)