Fink, Karl
Zur Biographie Karl Finks konnte bisher nichts herausgefunden werden. Das mag auch daran liegen, dass er erst relativ spät, im August 1932, seine ersten Beiträge in der Roten Fahne und der Illustrierten Roten Woche veröffentlichte, also zu einem Zeitpunkt, als der Vorsitzende des BPRSAus: Die Rote Fahne, 9.2.1930, S. 8 In der Frühphase der KPÖ nach 1918-19 formierte sich zunächst weniger um die ehemali... Ernst Fabrigeb. am 5.5.1891 in Wien – gest. am 6.11.1966 in Moskau; Journalist, Schriftsteller Ps.: Ernst Breitenseer, Emiljan Kowa... bereits in die Sowjetunion emigriert war. So fand Fink in Fabris Aufzeichnungen über den Bund keine Erwähnung, obwohl einige bedeutende Erzählungen und Reportagen 1932 und 1933 erschienen sind.
Werke
Erste Reportage mit fotographischer Dokumentation: An der Riviera der Arbeitslosen (Illustrierte Rote WocheDie IRW erschien ab Anfang Februar 1932 unter dem vollen Titel Illustrierte Rote Woche. Die Wochenschrift der Werktätige... 29/1932 vom 21.8.1932, S.16). Eine typische Erzählung lautet: Alltägliche Ostergeschichte (Die Rote FahneDas Zeitschriftenmodul von Martin Erian finden Sie hier. Bereits im Mai 1918 erschien als Der Weckruf ein Organ der komm.../Wien, 16.4.1933, S.11f.). Zwischen dem 4. und 22.6.1933 wird in der Roten Fahne in Fortsetzungen die Erzählung 24 Stunden vorher. Eine Geschichte aus dem Wiener Alltag abgedruckt.
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Quellen und Dokumente:
Literatur
Gastager, Wolfgang: Karl Fink: »24 Stunden vorher. Geschichte aus dem Wiener Alltag« (1933) – Eine Erzählung über kleine Erfolge. – In: Literatur als Waffe gegen den Klassenfeind. Ausgewählte proletarisch-revolutionäre Erzählprosa in Österreich (1930-1934). Diplomarbeit Univ. Wien, 1995; S. 165 – 171
(GM, in Vorbereitung)

