(Geb. ? – gest. ?) Kunstkritiker, Kunsthistoriker, Redakteur.

Markowitz hat sich nach einem Jus-Studium schrittweise der Kunst- und Kulturkritik angenähert und trat erstmals 1919-20 mit Beiträgen für die Arbeiter-Zeitung, z.B. über den Isenheimer Altar (23.5.1920),hervor, in der er bereits 1919 als Vortragender für Fragen des Sozialismus angeführt wird und zwar in jener Kaserne, in der u.a. jenes Volkswehrbataillon untergebracht war, in das die Rote Garde inkorporiert wurde. 1921 erschien sein erster kunstkritischer Beitrag, eine Besprechung neuester Egon Schiele-Literatur, die sich v.a. den Verdiensten bzw. Publikationen von Arthur Roessler und Fritz Karpfen für bzw. über den Frühverstorbenen widmete. Ihr folgte im August 1921 ein materialistisch ausgerichteter Beitrag über die die Wandlungen der Ehe quer durch die Kulturgeschichte. 1922 folgte eine Serie über naturwissenschaftliche Fragestellungen, um 1923 wieder in die Kunstkritik (Ausstellungsbesprechungen) zurückzukehren.

Materialien und Quellen:

A.M.: An der Wende zweier Weltanschauungen. Zur neuesten Egon Schiele-Literatur. In: AZ, 30.6.1921, S. 5-6; Die Heiligkeit der Ehe. In: AZ, 7.8.1921, S. 2-3;

(PHK, work in progress)